Atomdorf Hanau

Wenn mensch sich
mit dem Thema Atomkraft beschäftigt, ist es nicht nötig weit in der
Ferne nach den Standorten zu suchen, da auch Hanau eine strahlende Geschichte
hat und auch des Öfteren für Schlagzeilen gesorgt hat. Hier bzw. im
Stadtteil Wolfgang befand sich bis vor einigen Jahren das Zentrum der innerdeutschen
Brennelementeproduktion. Hier eine kurze Auflistung der dort angesiedelten Firmen:

Nukem: Brennelementefabrikation
(später Siemens-Uran)
Alkem: Plutoniumverarbeitung und Lagerung (Später Siemens-Plutonium)
RBU: Brennelementeherstellung für Leichtwasserreaktoren
Transnuklear: Transporte bestrahlter Stoffe, auch Plutonium und hochangereichertes
Uran
Nukleare Transportleistungen GmbH: Transporte von AKWs zur Wiederaufbereitung
ins Ausland
Hobeg: Herstellung von Kugelbrennelementen

Im bayrischen Karlstein
hatte sich ein zweites atomares Zentrum etabliert, in dem 4 Betriebe existierten.
Dort entstand schon von 1958-1960 ein Versuchsreaktor zur Erprobung Von Brennelementen
und dem Bau von Akws. Außerdem gab es dort Zweigstellen von Nukem und
RBU. Hier wurde auch mit radioaktiven Stoffen, unter anderem mit Plutonium,
hantiert.

Wer
genehmigt wem was?

Die Betriebe in
Hanau und Karlstein genossen von Anfang an eine breite Unterstützung durch
die Bevölkerung und die lokalen Behörden.
1975 wurde das Atomgesetz novelliert. Dies zwang die hanauer Brennelementefabriken
Nukem, Alkem, Hobeg und RBU nachträglich zu einem Genehmigungsverfahren
gemäß §7 des Atomgesetzes. Dieses Genehmigungsverfahren sah
schärfere Sicherheitsbedingungen vor und verlangte eine Öffentlichkeitsbeteiligung.
Allerdings gab es eine Gesetzeslücke, die von den Betrieben ermöglichte,
dieses Verfahren vorerst zu umgehen. War der Antrag rechtzeitig abgegeben worden,
so konnten mit der bisherigen Produktion fortgefahren werden. Durch die Abgabe
der Anträge konnten sich die Firmen ihren weiteren Betrieb sichern. Allerdings
wurde im Fall Alkem klar, daß keinesfalls die Altanlage weiterbetrieben
werden, sondern eine völlig neue Anlage entstehen sollte. Für diese
neuen Teilstücke der Anlage, u.a. einen Bunker zur Lagerung von bis zu
10 t Plutonium, hatte sie keine atomrechtliche Genehmigung, sondern lediglich
die “Zustimmung” des hessischen Ministeriums für Wirtschaft,
die jedoch keine genehmigende Wirkung hat. So konnte sich diese Anlage nicht
einmal mehr auf die Übergangsvorschrift des Atomgesetzes berufen sondern
wurde eindeutig illegal betrieben.
1986 stellte sich dann durch das vom damaligen hessischen Umweltminister Fischer
in Auftrag gegebene Gutachten zu den hanauer Atombetrieben, daß die wesentlichen
Anlagen der Firmen Alkem und RBU bereits vor 1975 illegal errichtet wurden.
Der Berliner Rechtsanwalt Richard Geulen, der dieses Gutachten erstellte, fand
unter anderem heraus, daß die Firmen die damals notwendige Errichtungsgenehmigung
nie beantragt hatten und sie infolgedessen auch nicht erteilt wurde.

Plutonium,
ein ganz normaler Rohstoff?

Plutonium wird vor
allem künstlich in Kernreaktoren hergestellt, es kommt in der Natur Kaum
vor. Das technisch wichtigste Plutoniumisotop ist PU 239, ein Alphastrahler
mit 24110 Jahren Halbwertszeit (d.h. in dieser Zeit ist die Hälfte der
Radioaktivität abgeklungen).Es kann als Brennstoff in bestimmten Kernreaktoren
und für Kernwaffen verwendet werden. Schon 3 – 4 Kilo genügen zum
Bau einer Atombombe.Wegen seiner starken Alphastrahlung und der starken Neigung
zur Ablagerung in den Knochen gehört Plutonium zu den gefährlichsten
unter den bekannten giftige Stoffen. Einatmen von Plutoniumstaub kann Lungenkrebs
hervorrufen und die Ablagerung in die Knochen wirkt sich auf den ganzen Organismus
aus. Schon das Einwirken weniger Mikrogramm Plutonium wirkt sich tödlich
auf den Organismus aus. (Meyers großes Taschenlexikon)

Hanau ist der einzige
Ort in Deutschland, wo dieser hochgefährliche Stoff verarbeitet wurde.
Die Firma Alkem, später Siemens-Plutonium war auf Plutoniumverarbeitung
spezialisiert. Sie baute zusammen mit dem Bundesforschungsministerium einen
Bunker, in dem eine Lagermenge von 10 t Plutonium möglich war. Diesen Bunker
teilten sich fortan die Alkem und der Staat, einen Bunker, der natürlich
keine Genehmigung durch das Atomgesetz § 7 hatte, sondern wieder mal nur
eine Zustimmung des hessischen Wirtschaftsministeriums und eine Baugenehmigung
der Stadt Hanau.
Bei 10 t Lagerung des bombenfähigen Plutoniums, das in Hanau gelagert wurde
und auch heute noch gelagert wird, ist genug Material vorhanden, um mehrere
100 Atombomben zu bauen.

Der Griff
zur Bombe??

Bei den großen
Mengen an im Prinzip waffenfähigem Material, dem Plutonium im Bunker der
Alkem und das hochangereicherte Uran bei der Nukem, lag der Verdacht der Atombombenproduktion
nahe. In Hanau lagert das größte Bombenrohstofflager eines Nicht-
Atomwaffenstaats. Durch die Rücknahme des hochreinen Plutoniums aus der
Wiederaufbereitungsanlage in La Hague und die Aussicht auf eine eigene Plutoniumquelle
mit der Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf kam bei Atomkraftgegnern der Verdacht
auf, Deutschland wolle selbst auch zu einer Atommacht werden. Eine Analyse von
Kernwaffen und ihrer Wirkung, welche die Sozialliberale Bundesregierung 1974/75
erstellen ließ, sowie die vorhandenen atomar bestückbaren Raketen
der Bundeswehr taten ihr weiteres dazu, die Realisierbarkeit einer Deutschen
Atombombe mit Hilfe des Hanauer Materials plausibel wirken zu lassen.

Der Anfang
vom Ende!

Störfälle
in Hanau

In den 80ern geraten
die Hanauer Betriebe oft wegen Störfällen in die Schlagzeilen. So
kam es zwischen 1985 und 1986 vermehrt zu Abgabe von radioaktiv verseuchtem
Kühlwasser an die Außenwelt ; dieses Kühlwasser drang ins Grundwasser
ein. Bei Untersuchung des Grundwassers entdecken die Behörden eine radioaktive
Belastung von 3,7 Bq/l. 1986 ist über 9 Monate aus einem Leck im Kühlsystem
der Firma RBU täglich 6-7000l kontaminiertes Kühlwasser ausgewichen.
Hochrechnungen ergeben, daß so etwa 1,5 Mio Liter radioaktiv verseuchtes
Kühlwasser ausgetreten ist.Vergleichsweise oft kam es in den Betrieben
zu der Bestrahlung von Mitarbeitern, etwa durch einen Riß im Schutzhandschuh,
der die Verseuchung des Arms mit Plutonium verursachte. Für Aufsehen sorgte
der Fall des Mitarbeiters Michael Weber, der nach eigenen Angaben als Mitarbeiter
einer Zeitarbeitsfirma bei Nukem nach der Fehlbedienung einer Maschine komplett
mit Uran eingestäubt wurde.Nach seinen Angaben hatte die Nukem ihn ohne
ärztliche Versorgung nach Hause geschickt und gekündigt. Die Nukem
behauptet jedoch, daß dieser Unfall nie stattgefunden habe.
Michael Webers Lunge ist zu 85 % zerstört, er kann nur noch mit einem Sauerstoffschlauch
überleben, er ist auf 45 kg Abgemagert. Von der Berufsgenossenschaft wird
er als Atomopfer eingestuft.

Der
Widerstand formiert sich!

Die Hanauer Bevölkerung
stand den Projekten der Atomwirtschaft stets offen gegenüber. Schließlich
brachte sie Hanau 2500 Arbeitsplätze. Von Beginn des Baus an konnten sich
die Firmen gut entwickeln, ohne den Widerstand, den es andernorts gegen die
Errichtung atomarer Betriebe wie zum Beispiel die Wiederaufbereitungsanlage
gab. So kam es erst 1981 zur ersten größeren Demo in Hanau. Das große
Vertrauen, das den Firmen von Beginn an entgegengebracht wurde, kam in den 80ern
durch Pannenserien, Tschernobyl und den Transnuklear – Skandal erstmalig ins
wanken. Der Widerstand erstarkte, es fanden größere Demonstrationen
in Hanau statt.Die größte war dann die bundesweite Demonstration
am 8.11.1986. Diese Demonstration wurde von einem breiten Bündnis getragen,
sämtliche Spektren von Grünen, der Friedensbewegung bis zu autonomen
Gruppen wurde der Aufruf getragen.An dieser größten Hanauer Demonstration
nahmen Schätzungen zufolge 15000 Menschen teil. Bis zu ihrem Abschluß
am Gelände der Hanauer Atombetriebe verlief die Demo friedlich, im Anschluß
kam es zu einer Scherbendemonstration, bei der viele Fenster des Degussa-Gebäudes
und viele Geschäfte der Innenstadt entglast wurden.
Der Widerstand ging jedoch auch juristisch vor. Über 20 Klagen gegen die
Betriebe wurden geführt, jede einzelne Teilgenehmigung der Firmen beklagt.
Die Firmen mußten sich so ständig mit Gerichtsverfahren teilweise
bis zum Bundesverfassungsgericht beschäftigen. Durch den Regierungswechsel
in Hessen hatten die Betriebe auch ihre treuen Unterstützer Und Befürworter
in den zuständigen Gremien verloren, die durch bloße ” Zustimmungen
” den Weiterbetrieb und den Umbau erst möglich gemacht hatten.

Die Schließung

Der Transnuklearskandal
markiert den Anfang vom Ende der Hanauer Atomwirtschaft.
Durch das Bekanntwerden von Schmiergeldzahlungen im Bereich von mindestens 2
Millionen DM und später die Falschdeklarierung von 312 Fässern mit
Atommüll – Transnuklear (TN) hatte sie als schwach strahlenden Atommüll
deklariert, obwohl sie der hochradioaktiven und giftigen Stoff Plutonium enthielten
- wurde das Vertrauen der Bevölkerung in “ihre” Atomfirmen erschüttert.
Der wichtigste Zeuge der Korruption in der Atomwirtschaft, der ehemalige Prokurist
der TN verübte im Hanauer Untersuchungsgefängniss Selbstmord. Am 17.Dezember
87 entzog Bundesumweltminister Töpfer der TN die Genehmigung zum Transport
radioaktiver Abfälle. Mitte Januar entzog der hessische Umweltminister
auch der TN – Mutter Nukem die Betriebsgenehmigung.
Für Alkem, die mittlerweile Teil des Siemens-Konzerns war, wurde 1991 die
letzte zum Betrieb notwendige Teilgenehmigung von der alten CDU-FDP Landesregierung
erteilt, die zu diesem
Zeitpunkt
zwar bereits abgewählt, aber noch im Amt war. Nach Zwischenfällen
im April/Mai 91 legte der damalige hessische Umweltminister den Betrieb der
Altanlage am 17.6.91 still.
Im Juni hatten die Klagen der Gegner der Firmen erstmalig Erfolg, der Verwaltungsgerichtshof
Kassel erklärt 4 Teilgenehmigungen für ungültig. Das Bundesverfassungsgericht
hebt dieses Urteil 1994 wieder auf, allerdings war kein Siemens- Vertreter anwesend,
was als erstes Anzeichen von Siemens gedeutet werden konnte, den Standort Hanau
nicht aufrecht zu erhalten. Dies bewahrtheitete sich im Mai 95, Siemens gibt
die Aufgabe des Standorts Hanau bekannt. Auch der von den Betriebsräten
vorgeschlagene Transport des russischen Waffenplutoniums nach Hanau (!!!) zur
Verarbeitung in MOX-Brennelemente konnte den Standort nicht retten.Die Strategie
bestehend aus ständigem Widerstand Öffenlichkeitsarbeit, Klagen und
schließlich der Regierungswechsel schien Siemens zu dieser Entscheidung
gebracht zu haben. Steter Tropfen höhlt den Stein, im November 1995 steigt
Siemens aus der Brennelementeproduktion aus.

Was ist
davon heute noch übrig?

Für die Werke
in Hanau bedeutet das, daß Siemens sie aus dem Atomgesetz entlassen möchte.
Das alte Brennelementewerk der Siemens-Plutonium (Alkem) befindet sich auch
im Moment noch im Leerfahrbetrieb, der gefährliche Stoff Plutonium muß
in eine andere Form gebracht werden. im Bunker der Alkem Lagern heute noch etwa
1,1t Plutonium, teils aus staatlicher Verwahrung (Brennelemente für den
nie in Betrieb gegangenen Schnellen Brüter in Kalkar), teils aus den Vorräten
der Alkem. Der Bund sieht auch vor, daß die Brennelemente für Kalkar
noch bis zu 3 Jahre dort weiter lagern werden, bevor der Bunker dann aufgegeben
wird. Siemens sieht laut eigener Broschüre den Rückbau und die Entlassung
aus dem Atomgesetz bis 2003 vor. Ob dieser Termin einhaltbar ist, ist stark
zu bezweifeln, da mit dem eigentlichen Rückbau bisher noch nicht einmal
begonnen wurde. Nach Abschluß der Rückbauarbeiten werden in Hanau
6000-10000 m3 radioaktiver Abfall, sprich der Schrott der alten Anlage bleiben.
Die Stadt Hanau hat dagegen zwar Widerspruch eingelegt, aber der Antrag der
Bahntochter NCS (Nuclear Cargo Service) für den Bau der Halle steht bereits.
Sollte dies geschehen, so bleibt Hanau für mindestens 30 Jahre atomares
Zwischenlager – das größte Deutschlands.
Das Gelände der HOBEG ist bereits 1995 aus dem Atomgesetz entlassen worden,
auch der Versuchsreaktor in Karlstein ist bereits 1985 stillgelegt worden. Wann
das Gelände wieder zu einer blühenden Wiese wird (Versprechen beim
Bau des Reaktors) ist allerdings noch nicht abzusehen, da in Bayern im Unterschied
zu Hessen keine öffentlichen Erörterungstermine stattfinden müssen.

Warum schicken
wir die “neue ” Anlage nicht nach Rußland?

1998 erklärten
Bill Clinton und der damalige Präsident Boris Jelzin je 50 t Plzutonium
aus ihren militärischen Vorräten für überflüssig und
vereinbarten vertraglich, diese unschädlich zu machen. Jetzt geht es, zumindest
in der ersten Phase um die Unschädlichmachung von 34 t Plutonium.
Bei der Unschädlichmachung gibt es technisch gesehen zwei Alternativen. Zum einen gibt es die Can-In-Technik. Das Plutonium wird hier in Keramik
eingeschlossen, in Stahldosen verpackt und dann schließlich zuammen mit
anderem Atommüll in Glas eingeschmolzen. Die Rückgewinnung des Plutoniums
ist so erheblich erschwert und das Plutonium kann vor Ort verarbeitet werden.
Die zweite Möglichkeit ist die Verarbeitung des Plutoniums zu MOX-Brennelementen. Dies bedeutet die vermischung von Plutoniumtabletten und Uran in Brennelementen.Obwohl Rußland nur sehr kleine eigene MOX- Versuchsanlagen besitzt,
favorisiert es die MOX-Variante.Diese Idee ist neu und unerprobt, es wurde
vorher nicht mit Waffenplutonium gearbeitet. Siemens bietet hierfür die
neue, nie in Betrieb genommene Anlage in Hanau an.
Die Anklage ist allerdings nur neu in dem Sinne, daß sie nie in Betrieb
gegangen ist. Technisch ist diese Anlage allerdings auf dem Stand von 1984, weshalb Rußland auch geringes Interesse an der Anlage gezeigt hat. Allerdings
kann Rußland nicht für die Anlage bezahlen sondern der Bund soll
für die Forderungen von Siemens für die Anlage aufkommen, die sich
laut der TAZ auf 160 Mio DM belaufen. Allerdings gibt es einige Gegenargumente
gegen den Versand der Anlage nach Rußland. Aus MOX Brennelementen ist
das Plutonium relativ einfach wieder herauszulösen, was ja dem Sinn des
Abrüstungsvertrags widerspricht.
Das russische Majak, wo die Anlage im Falle eines Transports nach Rußland
aufgestellt werden soll, ist berüchtigt durch Atomunfälle und gilt
als einer der meistverseuchtesten Plätze der Erde. Das Plutonium müßte
durch das Risikoland Rußland zur MOX-Anlage transportiert werden um später
in den Reaktoren Russlands verarbeitet zu werden, die auch nicht als die sichersten
bekannt sind.Allein die Verwendung des hochgefährlichen Stoffes Plutonium
macht die Verarbeitung um weites gefährlicher als ” normale ”
Brennelemente. Auch gibt es in Rußland nur wenige Reaktoren, die MOX-Brennelemente
verarbeiten können. Durch die lange Lagerzeit besteht die Gefahr, daß
Rußland mit den Elementen handeln könnte. Trotz all dieser Überlegungen
spricht sich die Stadt Hanau, sowie die hessische Landesregierung für
den Export aus. Die Entscheidung liegt bei der Bundesregierung, wo jedoch
noch kein deutlicher Versuch unternommen wurde, den Export zu verhindern.
Auch Außenminister Fischer läßt klare Stellungnahmen vermissen, obwohl er die MOX- Verarbeitung in Hanau stoppen ließ, weil er sie
für zu gefährlich hielt. Es wird Zeit, daß klar gesagt wird, daß diese Anlage nicht nach Rußland gehört, sondern auf
den Schrottplatz.

Nachdem Siemens
in Hanau aus der Produktion ausgestiegen ist werden Brennelemente in Deutschland
nur noch in Gronau hergestellt. Hier wird jedoch auf die Verarbeitung von Plutonium
verzichtet, es wird nur Uran verarbeitet. Da jedoch die Hälfte der deutschen
Reaktoren auf MOX- Brennelemente eingestellt sind,
bezieht die Atomwirtschaft jetzt die plutoniumhaltigen Brennelemente aus Frankreich, wo die Produktion nicht weniger gefährlich ist, sondern vielleicht nur
der Widerstand schwächer ist und die Vorschriften günstiger sind.

Laßt
uns der Atomindustrie das Leben schwer wie möglich machen, damit sich bald
überall wie in Hanau nur noch der Abbau der gefährlichen Firmen betrieben
wird!

aus: Grenzenlos
Nr. 2, April 2001